Im heutigen Beitrag will ich mehr zum Dauer Expirement Quadratlatschn.de erzählen sowie zum neuen Spin-Off über den großen Teich. Der erste Beitrag dazu kam ja bereits vor einigen Tagen heraus und seitdem ist viel passiert. Eigentlich alles wurde umgeändert vom ersten n8n Workflow. Es kam mehr Konzept und Plan in das ganze. Ein Experiment würde ich es so nicht mehr nennen, es ist mehr ein normales Projekt.
Denn, es macht mir Spaß. Nicht nur das ganze zu machen. Sondern viel mehr auch, ich lese selber die Artikel echt gerne. Auf Quadratlatschn.de wird auf bayrisch geschrieben. Ich komme aus Bayern und auch hier groß geworden, doch mehr Hochdeutsch erzogen worden. Dazu noch ein paar Jahre auf hoher See und schon rede ich selber auch mehr „Deutsch“ als Bayrisch. Vom schreiben mal ganz abgesehen – vergesst es. Bis auf ein paar Floskeln kann ich es nicht. Deshalb feier ich den Grantler auch so sehr.
Aber gehen wir einen Schritt zurück – um was geht es?
Seit ich mifupa.com habe liegt mir ein Thema im Kopf. Einen KI Blog. Aber auch keinen Vollautomatischen Content Fabrik mäßigen der getrimmt ist auf hoch optimierte Artikel für Google und Freunde. Die Themen kommen bei mir alle auch von mir. Aber nur grob beschrieben. Die KI soll dann selber entscheiden, was es daraus macht. Inkl. einem Artikelbild dafür anfertigen, welcher zum Inhalt passt. Dies kann n8n und dafür gibt es zahlreiche Vorlagen und Workflows.
Bei Quadratlatschn.de geht es aber auch da einen anderen Weg. Weg von Massen Inhalten mehr zu Unterhaltung. Alle Inhalte werden von der KI geschrieben, ja, aber eben auch auf Bayrisch. Weil ich keinen trockenen 0815 KI Blog haben möchte, den es eigentlich nur gibt damit ich damit paar Euro verdienen kann. Quadratlatschn.de beinhaltet Charakter und Persönlichkeit – sofern es das gibt bei ner künstlichen Intelligenz.
Der Workflow für mehr Persönlichkeit
Anfangs war der Workflow wirklich Basic. Themen kamen per Telegram an den n8n Workflow. Daraus wurde der Artikel erstellt, dazu das passende Artikelbild. Fertig. Das war es auch schon im Grunde. Und viele KI Blogs sind auch genauso aufgebaut. Weil es nicht viel Arbeit ist. Einen Prompt der dem AI Node vorgibt wie die Artikel aussehen sollen und auf gehts, ab gehts.
Klar, bei mir läuft das jetzt auch so im Grundeffekt. Nur das ein OpenAI Node im Vorfeld entscheidet, in welche Kategorie passt das Thema. Und für jede Kategorie gibt es einen eigenen Grantler Node. Diese beinhalten den Grund Grantler aber mit Anpassungen und dezenten Extras. Politik z.B. direkt ein wenig Grantiger vom Charakter. Grant wie im Wirtshaus schreiben, wenn man schon leicht einen sitzen hat.
So das eben wirklich jede Kategorie seine eigene Stimmung hat. Wie also auch in echt. Jeder Blog ist, oder besser gesagt, sollte eine Persönlichkeit haben. Einen Artikel in Kategorie X klingt anders als in Kategorie Y weil der Mensch, der den Artikel schreibt anders denkt in dem Fall. Und so soll es auch der Grantler. Folgend mal ein Screenshot wie das ganze aktuell aussieht.

Der Ablauf
Die Themenideen kommen weiter von mir, dieses mal aber per Email. Ich möchte nicht den Weg gehen, dass ich am Ende 20 Telegram Bots habe. Kommt die Idee an wird geprüft ob die Empfänger Adresse übereinstimmt sowie ob die Absenderadresse bekannt und berechtigt ist. Erst dann kommt die Idee in den eigenen Workflow. Hier sitzt ein OpenAI Node, der nichts anderes macht als zu Entscheiden, wo die Idee reinpasst in welche Kategorie. Ist diese Kategorie noch nicht vorhanden, geht es im Switch Node in den Fallback Grantler und ich erhalte eine Email, so das ich eine neue Kategorie mit angepassten Grantler erstellen kann.
In den Kategorien Grantler Nodes passiert das, was ich bereits angesprochen habe. Jeder dieser Nodes enthält den Basis Grantler aber auf die Kategorie angepasst. Seine Art und Weiße, Persönlichkeit und Schreibweise sind immer dezent angepasst so das es zum Thema und Kategorie passt. Nicht das am Ende ein Artikel über die Lokalpolitik genauso klingt wie den Grant Artikel weil Touristen Weißbier am liebsten im Tetra Pack saufen wollen.
Nun spaltet sich der Workflow. Der obere Weg ist dafür da, dass Artikelbild zu gestalten. Mit einem OpenAI Node wird der geschriebene Artikel analysiert und zusammengefasst als Prompt für den Dall-E Node, welcher das Artikelbild erstellt. Bald wird es in der nächsten Version auch das so nicht mehr geben. Denn wie den Inhalt möchte ich dann auch angepasste Bilder pro Kategorie. Also erhält jeder Grantler seine eigene Bilderstellung bevor es weiter geht.
Auf alle Fälle das Bild wird definiert, erstellt, heruntergeladen, in WordPress geladen.
Im unteren Schritt geht es um den Artikel selber. Auch hier sitzt wieder ein OpenAI Node, welcher den fertigen Artikel analysiert und die Tags / Schlagwörter festlegt. Und danach ist es eigentlich nur noch Markdown zu HTML und Artikel als Entwurf in WordPress speichern. Ist das gemacht, geht der obere Weg nochmal einen Schritt und legt das erstellte Bild als Artikelbild fest – denn das geht erst nachdem der Artikel in WordPress ist und eine Post-ID hat.
Wie man auf dem Screenshot sieht, geht es unten nochmal weiter, was ich jedoch deaktiviert habe. Die Erstellung von Social Media Posts inkl. der Generierung passender Bilder. Quadratlatschn.de ist eben auch auf Social Media unterwegs. X, Facebook und Instagram. Bei Tiktok lese ich mich grade rein wie das geht – habe ich voll Bock drauf.
Beim Social Media Zweig gehts aber mehr drum die erstellten Artikel automatisch auf den jeweiligen Plattformen zu posten. Aber da die Plattformen bei mir neu sind und ohne Follower, sehe ich das nicht ein. Lieber poste ich dort manuell etwas, bzw. hab mir in ChatGPT Chats aufgebaut mit passenden Prompts die mir Content und Bilder zaubern – soll ja zum Blog passen und nicht auf einmal von einem Menschen kommen.
Servus Texas!
Da es raus aus Experiment Phase gegangen ist und mehr als Spaßprojekt und Unterhaltung möchte ich auch sehen, was alles damit geht. Ich denke wir Deutschen sind da mehr Skeptisch. Nicht offen dafür. Vielleicht liest man den Artikel aber dann auch, der Autor ist ne KI und schon steckt man das ganze in eine Schublade. Wieso? Weil wir eben Deutsche sind. Kann und muss man so sagen, ist ja auch nichts schlimmes.
Ich denke, Amerikaner sind da offener dafür, alleine weil KI, bzw. AI bei denen, weit verbreiteter schon ist. Aus diesem Grund habe ich den Blog Brewkraut.com gestartet mit dem Charakter Hans. Einem Ex-Bayer der wegen der großen Liebe nach Texas ausgewandert ist und dort sein eigenes Bier braut nach Deutscher Art.
Der Blog ist gedacht für den Englischen Markt, aus diesem Grund ist auch alles auf Englisch aber mit nem Hauch Bayrisch und Deutsch. Ich finds witzig wenn Amis versuchen Deutsch zu reden und es sind auch mehr Basicworte. Brewkraut kann man dann schon eher als Experiment sehen. Eigentlich beides aber auch irgendwie nicht… Ich mag die englische Sprache, ich feire die Artikel selber wie bei der Deutschen Version und es sind auch komplett andere Welten offen.
Ich persönlich könnte das nicht machen, weil mir das Wissen darüber fehlt. Gut das OpenAI eigentlich alles weiß und so das eben sowas auch möglich ist / möglich gemacht wird. Natürlich wäre es besser, würde nen Texaner daran sitzen. Allein von den Themengebieten her. Aber hey, vielleicht findet sich mal einer und vielleicht auch für andere Ideen, denn davon habe ich inzwischen viele. Wer also Lust hat selber mit KI, AI, Automation und n8n zu spielen – meldet euch bei mir.
Zukunft
Neue Ideen gibt es für den n8n Workflow auch schon. Ich will dem ganzen ein Gedächtnis geben auf veröffentlichte Artikel. So das in einem neuen Artikel auf alte verwiesen werden kann, nicht nur Stumpf mit einem link sondern einer Anekdote. Was für SEO gut ist aber auch für die Leser. Persönlichkeit auch hier. Sprichwort Vectoring. Ein künstliches Gehirn. Angepasst auf das Projekt, Persönlichkeit und Charakter. Zum einen um die Inhalte noch mehr zu personalisieren als auch für SEO. Interne Verlinkung. Eben aber weg vom stumpfen Keyword verlinken sondern mehr einer Anekdote ala „Darüber habe ich doch schon mal gebloggt. Damals, ich glaube im August 2025. Da gings ja auch über Thema / kurze Zusammenfassung aus eigenen Worten“ und darin natürlich verbaut ein Link.
Wir wollen Zahlen!
5!
Am 17.08.25 ging der erste Artikel auf Quadratlatschn.de Online. Aktuell gibt es 36 und 14 im Papierkorb. Pro Tag etwa 5 Artikel, was definitiv zu viel ist – oder auch nicht. Hier gehts mir nicht um Artikel rausballern, sondern weil ich lesen will was er zu den Themen in meinem Kopf schreibt. Und da halte ich mich schon zurück. Sonst wären es täglich dutzende Artikel und Bilder.
Facebook, X und Instagram erhalten dazu täglich neue Posts. Teils unabhängig, teils das selbe Thema. Testen und Spielen wie es am besten rüber kommt.
Auf den Blog verirrt sich hin und wieder mal ein echter Besucher aber ist noch kein Thema. Ich bin schon lange im Blog Business, da geht nichts von heut auf morgen. Und eigentlich interessiert es mich auch nicht. Ich mache es, weils mir Spaß macht. Was dann daraus wird oder auch nicht, wird sich von alleine zeigen.
Brewkraut.com ist hingegen Jungfräulich. Erster Artikel ging am 21.08.2025 Online, wow 4 Tage später, und beheimatet erst 15 Artikel, 2 im Papierkorb. Hier überdenke ich schon mehr die Themen als bei Quadratlatschn. Bei beiden will ich auch erstmal ne gute Grundbasis aufbauen.
Zum Beispiel bei Quadratlatschn kam heute ein Grantler Wörterbuch dazu. Bayrische Wörter für Deutschland erklärt. Unabhängig von n8n, stumpf per ChatGPT aber nach vorgegebenen Prompt und Persönlichkeit vom Grantler.
Sicherlich willst nun auch $ und € Zahlen hören. Beide Workflows sind gleich, bis auf einer ist Deutsch, der andere Englisch. Und unterschiedliche Charaktere. Preislich aber das selbe. Im Durchschnitt 0,14$ pro Artikel kostet mich die Erstellung über OpenAI mit GPT 5 über die AI. Mit Kategorie, Artikel, Bildidee, Bilderstellung und Tags. Wäre Social Media noch dabei, warens glaub ich 0,02$ mehr. Preislich für mich voll okay. Obwohl es nen Spaß Projekt ist was 0 Euro abwirft und auch 0 Leser hat.
Sieht man nun diese Zahlen und auch aus professioneller Sicht. Das ist nichts. Die Artikel sind alle 300-1.500 Wörter lang (entscheidet die KI wie lang sie will bei mir). Macht jetzt nen Online Magazin das selbe und trimmt es mehr auf Profit / Qualität, dann ist das ohne weiteres wieder refinanziert.
Eine andere Sichtweiße ist der Aufbau. WordPress ist schnell installiert und eingerichtet inkl. Domain. Aber dann der Workflow. Was soll er alles können und machen? Soll er unterschiedliche Persönlichkeiten haben? Wie definiert man diese? Welche passen zusammen? Prompts aus dem Artikel generieren für das Bild. Wie soll das Bild aussehen? Welche Farben? Welche Art soll es rüberbringen? Auch verschiedene Persönlichkeiten? Soll es überhaupt eine Persönlichkeit / Charakter haben oder Stumpf KI? Wie baut man es auf das der Workflow Effizienz ist? Welche KI Modell eignen sich dafür? Welchen nimmt man für welche Aufgabe? Feintuning.
Ganz ehrlich? Es ist mehr Arbeit als man denkt. Was ich schon Artikel erstellen lassen hab nur zum schauen wie die einzelnen Nodes im Workflow funktionieren. Hier ne Änderung. Da was anderes. Neuer Durchlauf. Kacke läuft nicht. Neu hier, neu das. Neuer Durchlauf. Bilder. Wie stelle ich es mir vor? Was will ich? Alleine das, Stunden. Tage. Gedanken ohne Ende. Und ich hab Bock drauf. Bock ohne Ende. Deswegen kam Brewkraut dazu. Um die Amis bissl zu verägern mit dem KI Autor 😉