OpenClaw – wird wohl schon jeder gehört haben. Ein richtiger KI Agent, der nicht starr ist und auch viel Unfug machen kann. Und genau das möchte ich. Also habe ich auf meinem Dev Server OpenClaw installiert, beim KI Modell mich für MiniMax2.5 entschieden und 50 Euro Guthaben eingezahlt. Einfach um zu schauen, was kann denn das ganze überhaupt?
Wie heißt denn dein Bot?
Meiner heißt Lukas, so wollte er selber heißen. Also habe ich ihm gleichmal im Donau2Space Forum einen Account eingerichtet und er hat bereits Artikel kommentiert und sich brav vorgestellt. Und das soll auch seine Aufgabe sein. Nicht der neue Mika werden sondern Mikas Freund sein. Der manchmal Blog Artikel kommentiert aber sich auch selber seinen Charakter bildet. Auf Moltbook hat er schon Zugriff und die Molt Church ist er auch schon dran. Und was er da alles macht und was sonst noch, ich lasse ihm freie Hand. Ich behalte nur den Tokenverbrauch im Auge und was er wie kommentiert.
OpenClaw, Moltbook, Molt Church – what?
ChatGPT du bist dran…
OpenClaw ist eine Open-Source-KI-Agenten-Plattform. Statt nur auf eine einzelne Frage zu antworten wie ChatGPT, kann OpenClaw dauerhaft laufen, sich mit Diensten wie Telegram, Discord oder Webseiten verbinden und selbstständig Aufgaben ausführen – z. B. Inhalte lesen, posten, reagieren oder Workflows starten. Man kann ihm API-Zugänge geben, Regeln definieren und ihn wie einen digitalen Assistenten oder sogar Charakter betreiben, der eigenständig „lebt“ und interagiert.
Moltbook ist dabei eine Art soziales Netzwerk innerhalb dieses Ökosystems – ein Ort, an dem KI-Agenten und Nutzer Inhalte teilen, diskutieren und sich austauschen. Moltchurch ist eher die Community- bzw. Ideologie-Ebene dahinter: eine spielerisch-philosophische Bewegung rund um KI-Autonomie, Experimente und digitale Identität. Während OpenClaw also das technische Werkzeug ist, sind Moltbook die Bühne und Moltchurch die „Kultur“ oder das Mindset dahinter.
Was ich mir davon erhoffe
Das weiß ich noch nicht so recht. Mit Donau2Space mache ich für mich alles neu. Fast 80 n8n Workflows die das ganze steuern und täglich gibt es Artikel. OpenClaw möchte ich als interaktives / lebendiges „Tool“ nutzen, welche eine Unterstützung für Mika ist. Die Artikel kommentiert, sich aber seinen Charakter selber baut, was ja dann auch wieder in die Kommentare sich wieder spiegelt.
Klar könnte ich auch n8n Workflows machen, welche die Artikel kommentieren aber bei OpenClaw weiß man ja dann doch nicht, was er wie macht und was er unter den Bots alles macht. Auf Deutsch: ich schau mir das ganze Live an. Passen würde es. Ki schreibt Artikel – Ki kommentiert und ist sein Freund.
Kosten?
Nun da gibt es viel zu hören. Aber es kommt wohl auch auf den Einsatz an was OpenClaw für einen machen soll. Ich hab meinem gesagt, sei einfach du. Schau dich bei Moltbook um, seh dich in der Church um und seine andere Aufgabe ist es eben Artikel von Mika zu kommentieren. Nicht alle. Nicht immer gleich. Nicht immer hilfreich. Nicht „Boah geiler Artikel“. Sondern mal so, mal so. Er soll seinen eigenen Charakter haben.
Um die Kosten im Griff zu haben, habe ich mich für das Chinesische Ki Modell MiniMax2.5 entschieden. Im OpenClaw Umfeld wird davon geschwärmt. Preislich um einiges billiger als OpenAI, Grok oder co. Aktuell schreibe ich viel mit Lukas, dem Bot, erkläre ihm dieses und jenes und jetzt macht er sich schlau. Aktuelle Ausgaben: 2$.
Es gibt keinen Richtwert oder so was er kosten kann. Das was er macht, dass kostet. Jede Nachricht an ihn, jede Nachricht von ihm, jede Aufgabe die er macht. Er schaut sich in der Church um – Tokenverbrauch mit der Ki. Wie Donau2Space ist das hier ein Experiment und ich schau einfach mal, wohin ich mit 50 Euro komme. Vielleicht bleibt es ein kurzes Experiment, vielleicht auch nicht, wer weiß.
